Alles Folgende betrifft Peptide. Wir bleiben bei klarer Sprache, beziehen uns auf die Studienlage und trennen gut belegte Aussagen von offenen Fragen.
Stand 2026-04-30. Zahlen und Beschreibungen folgen der Fachliteratur und nicht dem Marketingmaterial.
== Siehe auch == Hepatologie Leberpunktion LiMAx-Test Calot-Dreieck Campolon Kratzauskultation Leberhautzeichen, Leberfleck (Hautveränderungen) Leberparenchym Gallenfarbstoffe Gallenstein Leberbalsam, Leberblümchen, Lebermoos (Pflanzen) Leberbrand (Viehkrankheit) Leberschau (Hepatoskopie) „Säuferleber“ bei einer Alkoholkrankheit
Quellen: de.wikipedia.org
== Literatur == Wolfgang F. Caspary u. a. (Hrsg.): Therapie von Leber- und Gallekrankheiten. Springer-Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-540-67390-3. Helmut Denk u. a.: Pathologie der Leber und Gallenwege. (= Spezielle pathologische Anatomie. Band 10). Springer-Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-540-65511-5. Hansludwig Hagen: Die physiologische und psychologische Bedeutung der Leber in der Antike, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 1961. Erwin Kuntz, Hans-Dieter Kuntz: Praktische Hepatologie. Historie, Morphologie, Biochemie, Diagnostik, Klinik, Therapie. Barth, Heidelberg 1998, ISBN 3-335-00568-6. Ellen Schmidt u. a. (Hrsg.): Lebererkrankungen. Pathophysiologie, Diagnostik, Therapie. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft, Stuttgart 2000, ISBN 3-8047-1640-7. Hans Adolf Kühn: Krankheiten der Leber. In: Ludwig Heilmeyer (Hrsg.): Lehrbuch der Inneren Medizin. Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 847–875. Renate Lüllmann-Rauch: Taschenlehrbuch Histologie. Georg Thieme Verlag, Stuttgart 2006. Nikolaus Mani: Die historischen Grundlagen der Leberforschung; I: Die Vorstellungen über Anatomie, Physiologie und Pathologie der Leber in der Antike; II: Die Geschichte der Leberforschung von Galen bis Claude Bernard. Basel und Stuttgart 1959 und 1967 (= Basler Veröffentlichungen zur Geschichte der Medizin und der Biologie, 9 und 21). Heiner Wedemeyer: Das Leber-Buch. Wie halte ich meine Leber gesund? Neue Therapien und Stand der Forschung.
Quellen: de.wikipedia.org
Grundlagen der Leberfunktion leberinfo.de elektronenmikroskopische Abbildungen der Leber - EM Atlas im Internet Diseases of the Liver (engl.) Sonographiebilder Ultraschall-Atlas der Leber SonoAtlas Ein Ultraschallatlas der Leber
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Somatostatin ist ein Peptidhormon in Wirbeltieren, das u. a. von der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) während der Verdauung ausgeschüttet wird und als Inhibiting-Hormon des Hypothalamus die Bildung des Wachstumshormons Somatropin in der Hypophyse hemmt. Daher kommt auch das Synonym somatotropin (release)-inhibiting hormone (SIH bzw. SRIH) oder auch growth hormone (release)-inhibiting hormone (GHIH bzw. GHRIH). Außerdem nimmt es an der Signaltransduktion bei der Einleitung der Apoptose teil. Synthetische Analoga des Somatostatins sind Lanreotid, Pasireotid und Octreotid, welche als Arzneistoffe zugelassen sind. Ein früher als Bulbogastron bezeichnetes Peptid ist wahrscheinlich identisch mit Somatostatin. Somatostatin wird nicht nur von den δ-Zellen der Bauchspeicheldrüse gebildet, sondern auch von einzelnen Zellen des Hypothalamus und des Gastrointestinaltrakts. Es ist ein wichtiger Regulator des Hormon- und Nervensystems und wirkt durch Bindung an G-Protein-gekoppelte Rezeptoren (GPCRs) auf der Oberfläche verschiedener Zelltypen. Erstmals isoliert wurde Somatostatin 1972 von Roger Guillemin aus dem Hypothalamus von 490.000 Schafen. Somatostatin hemmt die Sekretion von Pankreasenzymen, Gastrin und Pepsin und senkt die Durchblutung im Splanchnikusgebiet (Versorgungsgebiet der Eingeweidenerven Nervus splanchnicus major und Nervus splanchnicus minor).
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Daher ist es indiziert zur Behandlung von schweren akuten gastroduodenalen Ulkusblutungen, Blutungen bei erosiver oder hämorrhagischer Gastritis und bei Speiseröhrenkrampfadern, zur adjuvanten Therapie zur Hemmung der Sekretion von stark sezernierenden postoperativen Fisteln des Pankreas und des oberen Dünndarmes sowie zur Prophylaxe von postoperativen pankreatischen Komplikationen nach Pankreaschirurgie. So wird es auch zur Therapie von sekretorischer Diarrhoen angewendet. Somatostatin hat eine Halbwertszeit von 1–3 Minuten.
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== Biosynthese und Isoformen == Es sind zwei aktive Formen (Somatostatin-14 und Somatostatin-28) bekannt, die beide durch eine Disulfidbrücke eine zyklische Struktur bilden und aus einem gemeinsamen Präkursor prozessiert werden. Das Somatostatin-codierende humane SST-Gen liegt beim Menschen auf Chromosom 3, Genlocus 3q28.
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Im Pankreas hat Somatostatin nach Art eines Gewebshormons eine parakrine Rolle, wobei es die Ausschüttung von Glucagon und Insulin aus den benachbarten α- und β-Zellen hemmt. Außerdem ist eine hemmende Wirkung auf das STH (Somatotropes Hormon), Gastrin und Cholecystokinin bekannt. Die Ausschüttung von Somatostatin ist eine langsame Antwort auf die Bildung des second messenger cAMP. Im Verlauf von Stunden induziert cAMP die Genexpression dieses Hormons über folgende Schritte:
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Peptide wird hier aus öffentlich zugänglicher Fachliteratur zusammengefasst: Definition, Einordnung und die Punkte, die in der Praxis wiederkehren. Angaben ohne Gewähr, keine medizinische Beratung.
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